Gewässerentwicklungskonzepte

Gewässerentwicklungskonzepte (GEK) an staatlichen Gewässern sind inhaltlich mit der zuständigen Naturschutzbehörde, der Fachberatung für Fischerei bzw. in Auwaldgebieten auch mit dem Amt für Land- und Forstwirtschaft abgestimmt. Spezielle Anforderungen nach der EG-Vogelschutzrichtlinie bzw. EG-Flora-Fauna-Habitatrichtlinie (Natura 2000 Gebiete) werden in die GEK integriert, sobald die entsprechenden Managementpläne vorliegen. Bis dahin steht die konkrete Umsetzung einzelner Maßnahmen aus der GEK unter dem Vorbehalt der Verträglichkeit mit den Natura-2000-Schutzgebieten. Bei dem zum Teil in den GEK dargestellten Grunderwerb handelt es sich um den gesamten Flächenbedarf für alle Maßnahmenvorschläge. Dieser konkretisiert sich jedoch erst, wenn Maßnahmen zur Umsetzung vorgesehen sind.